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Wann liegt eine Therapiewürdigkeit nach § 1 TschG vor?
Wenn das Verhalten vom Halter als störend empfunden wird
Wenn ein Verhalten vom Erwartungsverhalten abweicht
Wenn das Verhalten selten auftritt
Wenn Schäden, Schmerzen und/oder (erhebliches) Leiden vorliegen
Wenn Training bisher nicht durchgeführt wurde
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Welches Kriterium ist entscheidend für die Bewertung von Problemverhalten?
Die Intensität des einzelnen Ereignisses
Die subjektive Belastung des Halters
Das Versagen adaptiver Bewältigungsmechanismen
Die Dauer der Trainingseinheiten
Die Rasse des Hundes
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Im Rahmen der verhaltensmedizinischen Diagnostik wird das canine Ethogramm als Goldstandard eingesetzt. Welche Aussage beschreibt dessen Anwendung im klinischen Kontext am zutreffendsten?
Es dient primär der Klassifikation von Verhaltensstörungen anhand klinischer Symptome
Es ermöglicht die isolierte Bewertung einzelner Problemverhalten unabhängig vom Kontext
Es erlaubt den Abgleich des beobachteten Ausdrucksverhaltens mit artspezifischen Funktionskreisen zur Beurteilung von Dysregulation
Es ersetzt die Notwendigkeit einer systemischen Analyse des Mensch-Hund-Systems
Es wird ausschließlich zur Dokumentation von Trainingsfortschritten verwendet
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Welcher typische Fehler wird im Praxisalltag beschrieben?
Zu lange Diagnostik vor Therapie
Monokausale Vereinfachung komplexer Zusammenhänge
Zu seltene Anwendung von Medikamenten
Überbewertung genetischer Faktoren
Zu häufige Überweisung an Trainer
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Warum ist die alleinige Pharmakotherapie bei verhaltensmedizinischen Patienten in der Regel nicht ausreichend?
Weil Medikamente keine Wirkung auf das zentrale Nervensystem haben
Weil Verhalten ausschließlich durch Umweltfaktoren bestimmt wird
Weil Medikation zwar neurobiologische Voraussetzungen verbessert, aber keine neuen Verhaltensstrategien vermittelt
Weil Medikamente nur bei gesunden Tieren eingesetzt werden dürfen
Weil Pharmakotherapie grundsätzlich kontraindiziert ist
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Wann ist Fluoxetin (Fluoxevet®) indiziert?
Bei akuten, einmaligen Stressreaktionen
Als Notfallmedikation
Bei chronischen, trennungsbedingten Verhaltensstörungen
Nur bei aggressivem Verhalten
Ausschließlich bei neurologischen Erkrankungen
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Wofür wird Tasipimidin (Tessie®) primär eingesetzt?
Dauerhafte Verhaltensmodifikation
Behandlung chronischer Angststörungen
Sedation bei Operationen
Situative Anxiolyse bei vorhersehbaren Triggern
Verbesserung der Lernfähigkeit im Training
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Welche Rolle spielt das Soziogramm in der Diagnostik?
Analyse der genetischen Prädisposition
Bewertung der Medikamentenwirkung
Untersuchung der Mensch-Hund-Beziehungsstruktur
Bestimmung der Trainingsintensität
Klassifikation von Rassemerkmalen
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Was ist ein „Red Flag“ im verhaltensmedizinischen Kontext?
Langsame Verbesserung im Training
Hohe Motivation beim Spielen
Plötzlicher Beginn eines altersuntypischen Verhaltens
Gute Anpassungsfähigkeit
Stabile Umweltbedingungen
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Welche zentrale Aussage beschreibt die verhaltensmedizinische Therapie am besten?
Verhalten ist direkt behandelbar
Training ist immer ausreichend
Einzelmaßnahmen führen zum Erfolg
Dysregulation wird behandelt, um Verhalten veränderbar zu machen
Medikamente sind immer die erste Wahl
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